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Die Raumplanung wird in Luxemburg langfristig vorbereitet. (Bild: Editpress)

Montag, 28. Juni 2021 16:32

Raumplanung

Hier entsteht das Luxemburg des Jahres 2050

LUXEMBURG – Vier Akteure wurden am Montag vom Ministerium für Raumplanung im Rahmen einer Konsultation ausgewählt, um eine Vision des Landes für die nächsten 30 Jahre zu erstellen.

Wie werden wir im Jahr 2050 in Luxemburg und der Großregion leben? Vier Teams, die am Montag vom Ministerium für Raumplanung für die Veranstaltung «Luxembourg in Transition» ausgewählt wurden, lieferten eine mögliche Antwort.

Die Universität Luxemburg und die Unternehmen 2001 Sarl, Arep Ville und MVRDV B.V. haben dem Ministerium Vorschläge für Raumplanungs- und ökologische Übergangsszenarien für die nächsten dreißig Jahre vorgelegt. «Diese Ideen betreffen die Entwicklung der Landwirtschaft und der Ernährung, die Nutzung vorhandener Flächen, anstatt weitere Grünflächen zu bebauen. Zudem geht es um die Verbesserung der Mobilität und darum, unsere Lebensqualität zu erhöhen», sagte der zuständige Minister Claude Turmes.

Alles in weniger als 20 Minuten zu erledigen

Das Unternehmen Arep Ville zum Beispiel hat ein Modell definiert, nach dem jeder Bewohner von jedem Punkt des Landes innerhalb einer 20-minütigen Fahrt notwendige Dienstleistungen finden kann. Die Raumplaner von MRVDV B.V. haben das Konzept der «Multi-Infrastruktur» entwickelt: es soll beispielsweise Akteure in der Lebensmittelindustrie dazu bringen, zum Co2-Abbau in der Wirtschaft beizutragen, indem er Fotovoltaikanlagen installiert.

Die Veranstaltung soll zum einen die laufenden Arbeiten zur Neugestaltung des nationalen «Programme directeur de l'​aménagement du territoire» des Landesplanungsministeriums begleiten. «Wir werden die Ideen nehmen, die uns gefallen», sagt der Minister. Andererseits sollten Pilotprojekte initiiert werden, «die die Bereitschaft und Fähigkeit der luxemburgischen Gesellschaft zeigen, sich wirklich auf den Weg des ökologischen Übergangs zu begeben».

(Olivier Loyens/L'essentiel)

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