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80 Prozent der Verletzten in Luxemburg-Stadt sind leicht Verletzte. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

Mittwoch, 03. März 2021 12:48

Verkehr in Luxemburg

Leben Fußgänger in der Hauptstadt gefährlich?

LUXEMBURG-STADT – In den vergangenen Jahren sind in der Hauptstadt die meisten Unfälle mit Fußgängern passiert.

Zu Fuß gehen ist in Luxemburgs Städten nicht ungefährlich. Das zeigen Zahlen, die am Mittwoch von Mobilitätsminister François Bausch und seinem Kollegen für innere Sicherheit Henri Kox (Beide Déi Gréng), veröffentlicht wurden. Die Déi Lenk-Abgeordneten David Wagner und Marc Baum wollten von den Ministern wissen, wie es um die Sicherheit von Fußgängern im Land bestellt ist.

Nach aktuellen Zahlen sind fast alle Unfälle (95 Prozent) in Städten passiert. Von 174 im Jahr 2019 verletzten Fußgängern sind 165 in städtischen Gebieten verletzt worden. Ein Drittel dieser Unfälle (31 Prozent) passierte demnach in Luxemburg-Stadt, zum Vergleich, im Jahr 2016 lag dieser Wert noch bei 26 Prozent. Auf das Kanton Luxemburg entfielen 40 Prozent der Unfälle, an denen Fußgänger beteiligt waren (2016 waren es 33 Prozent).

Bei den Unfällen in der Hauptstadt sind in rund 80 Prozent der Fälle die Passanten nur leicht verletzt worden. Seit 2017 hat es in Luxemburg-Stadt nach Darstellung der Ministerien keinen tödlichen Fußgängerunfall mehr gegeben. In Grevenmacher hat es dagegen Ende Januar erst einen tödlichen Unfall mit einer Fußgängerin gegeben. Mehr als ein Drittel der Kontrollen der Police Grand-Ducale sind in den vergangenen Jahren auf städtischem Gebiet durchgeführt worden. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 19.300 Verkehrskontrollen luxemburgweit durchgeführt, im Jahr darauf waren es 22.400 Kontrollen.

(mc/L'essentiel)

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