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Frank Engel muss sich vor Gericht verantworten. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

Dienstag, 26. Oktober 2021 13:11

Justiz in Luxemburg

Neun Monate auf Bewährung im Fall Engel gefordert

LUXEMBURG - Die Staatsanwaltschaft hat am Dienstagmorgen ihr Urteil im Prozess gegen den wegen Scheinbeschäftigung angeklagten ehemaligen Vorsitzenden der CSV gefällt.

Im Fall der Scheinbeschäftigung in der CSV-«Frëndeskrees»-Affäre der CSV droht Frank Engel eine neunmonatige Haftstrafe auf Bewährung und eine Geldstrafe. Das hat die luxemburgische Staatsanwaltschaft am Dienstag nach einer vierten Anhörung gefordert. Das Urteil des Richters wird für den 9. Dezember erwartet.

Der ehemalige Vorsitzende der CSV steht vor Gericht, weil er über den «Frëndeskrees», ein gemeinnütziger Verein der CSV», über sieben Monate insgesamt 40.000 Euro erhalten hatte. Die Richter müssen nun klären, ob Engel zum Schein bei der ASBL beschäftigt war.

Wiseler will Partei wieder einen

Auch andere führende Mitglieder der Christlich-Sozialen Partei standen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hat für Félix Eischen und André Martins eine sechsmonatige Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie eine Geldstrafe beantragt, deren Höhe noch nicht feststeht. Für Elisabeth Margue, Georges Pierret und Georges Heyrendt wurde lediglich eine Geldstrafe gefordert.

Die Affäre hatte innerhalb der Partei für ein Beben gesorgt, als sie im März bekannt wurde. Frank Engel, der von den Fraktionsmitgliedern im Abgeordnetenhaus angeprangert wurde, musste zurücktreten und verließ einige Tage später die Partei. Der im April neu gewählte Parteivorsitzende Claude Wiseler versucht seither, die Partei zu einen.

(jg/L'essentiel)

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