LUXEMBURG – Wenn auch Luxemburg die ersten Schritte zurück zur Normalität angeht: Der Horesca-Sektor und seine Betriebe müssen noch warten. Sie bleiben vorerst geschlossen.
Erst die Baustellen, dann die Schulen... Der Premierminister umriss am Mittwoch die Grundzüge der Exit-Strategie des Großherzogtums aus dem Shutdown. Doch der Weg zur Normalität wird nur in Etappen und mit Vorsicht gegangen. Und Cafés und Restaurants werden bei diesen ersten Schritten zwischen nächstem Montag und dem 11. Mai nicht berücksichtigt. Sie bleiben zunächst geschlossen. «Die Situation wird nach dem 11. Mai analysiert werden, aber es ist nicht klug, ein Datum zu nennen», sagte Xavier Bettel.
Aber der Regierungschef erkennt die ernsthaften Schwierigkeiten in diesem Sektor an. «Andere Hilfe ist notwendig, um diesen Unternehmen zu helfen», sagte er. Die Regierung arbeite daher an Möglichkeiten zur Unterstützung des Horesca-Sektors. Gemeinsam mit den Ministern für Finanzen, Wirtschaft und Mittelstand sollen Maßnahmen entwickelt werden, «die über dieses Stadium hinausgehen», sagte er.
« Es ist wichtig, dass diese Unternehmen überleben. »
Antworten wird es demnach erst in den nächsten Tagen geben. «Wir sind uns bewusst, dass keine Hilfe so perfekt ist, wie wenn das Unternehmen läuft. Aber es ist wichtig, dass diese Unternehmen bestehen bleiben. Dass wir Leute haben, die etwas geschaffen haben. Sie müssen in der Lage sein, weiterzumachen».
Im Moment steht eine rasche Wiedereröffnung allerdings nicht zur Debatte. Zumal die Gefahr bestehe, dass die Epidemie aufgrund von Versammlungen oder Veranstaltungen erneut ausbricht. Nach der Phase vom 11. Mai werden demnach mindestens zwei weitere Wochen vergehen, bevor der nächsten Schritt der Exit-Strategie eingeleitet wird. Wenn es die Situation erlaubt.
(jw/L'essentiel)
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