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Die nächsten Woche würden schwierig, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal: «Wir beginnen, die Auswirkungen der Impfung auf die Epidemie zu sehen». (Bild: DPA/Ludovic Marin)

Mittwoch, 03. März 2021 16:05

Durch Impfungen

Frankreich hofft auf normaleres Leben «im April»

In Frankreich ist die Rückkehr zu einem normaleren Leben in Sicht. Regierungssprecher Gabriel Attal stützt sich auf die Auswirkungen der Impfungen.

Frankreichs Regierung hofft in der Corona-Krise auf eine Rückkehr zu einem normaleren Leben «vielleicht bereits Mitte April». Die nächsten Woche würden schwierig, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Regierungssitzung unter Vorsitz von Präsident Emmanuel Macron. «Es gibt einen Horizont mit Impfungen. Wir beginnen, die Auswirkungen der Impfung auf die Epidemie zu sehen», so Attal weiter. Die Rückkehr zu einem normaleren Leben und Öffnungen seien in Sicht. Aktuell sei die Lage aber «besorgniserregend», auch wenn es keinen explosionsartigen Anstieg der Fälle gebe.

Attal kündigte außerdem eine Pressekonferenz zu möglichen weiteren Maßnahmen im Kampf gegen das Virus für Donnerstagabend an. Premier Jean Castex hatte in der vergangenen Woche eine erhöhte Corona-Warnstufe für 20 Départements ausgerufen, darunter auch Paris. Die örtlichen Behörden sind aufgerufen, verschärfte Maßnahmen zu prüfen und der Regierung vorzuschlagen.

Lockdown am Wochenende sei «unmenschlich»

In der südfranzösischen Metropole Nizza und der nordfranzösischen Hafenstadt Dunkerque (Dünkirchen) gilt bereits ein Wochenend-Lockdown. Beobachter gehen davon aus, dass eine solche Regelung auch in anderen schwer betroffenen Gegenden kommen könnte. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte sich zuletzt vehement gegen einen Lockdown am Wochenende ausgesprochen. Dieser sei «unmenschlich», hatte sie gesagt.

In Frankreich gilt seit Wochen eine abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr. Diese wurde ursprünglich für zwei Wochen eingeführt, schließlich aber auf unbestimmte Zeit verlängert. Ausnahmen gelten etwa für den Arbeitsweg. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Land lag zuletzt bei etwa 221.

(L'essentiel/dpa)

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