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Mittwoch, 03. März 2021 13:05

70 Prozent

Seychellen rechnen bis Mitte März mit Herdenimmunität

Seit Januar werden auf den Seychellen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Nun könnte bald eine Herdenimmunität erreicht sein.

Auf den Seychellen soll bis Mitte dieses Monats eine sogenannte Herdenimmunität gegen das Coronavirus erreicht werden. Hoffentlich seien bis dahin genug Einwohner der Inselnation geimpft, sagte Präsident Wavel Ramkalawan der Nachrichtenagentur AP in einem Interview in der vergangenen Woche. Dann sollten 70.000 Menschen geimpft sein, «das sind 70 Prozent, weil unsere Bevölkerung 100.000 ist».

Die sogenannte Herdenimmunität wird erzielt, wenn genügend Menschen durch eine vorherige Infektion oder eine Impfung geschützt sind und sich das Virus kaum weiter ausbreiten kann. Wie viel Prozent einer Bevölkerung das bei dem Coronavirus sein müssten, ist unbekannt. Manche Experten haben aber nahegelegt, dass mindestens 70 Prozent der Bevölkerung geschützt sein müssten, um das Virus einzudämmen. Durch das Auftreten neuer Virus-Varianten verkompliziert sich die Situation.

Auf den Seychellen werden seit Januar Impfungen verabreicht, bis Ende Februar hatten etwa 44 Prozent der Geimpften ihre zweite Spritze erhalten. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in dem ostafrikanischen Land 2592 Infektionen einschließlich elf Todesfälle bestätigt worden, wie das Afrikanische Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention berichtete. Die ersten zwei Fälle waren vor fast einem Jahr, am 14. März 2020, bestätigt worden. Es handelte sich um ein Pärchen der Seychellen, das von einer Reise nach Italien zurückgekehrt war.

(L'essentiel/Konstantin Furrer)

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