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Bis Ende März sollen Lehrer in den USA eine Impfung erhalten haben. (Bild: AFP)

Mittwoch, 03. März 2021 07:17

Pandemie-Bekämpfung

USA wollen alle Erwachsene bis Ende Mai impfen

Die gestiegene Impfstoff-Produktion sorgt in den USA für Hoffnung. US-Präsident Biden verspricht, dass alle Lehrer noch bis Ende März zumindest die erste Dosis erhalten sollen.

US-Präsident Joe Biden treibt die Impfkampagne der USA voran. Bis Ende Mai werde es genügend Corona-Impfstoff für alle erwachsenen Amerikaner geben, erklärte Biden. Das Ziel wäre damit zwei Monate früher erreicht als erwartet. Die US-Staaten wies Biden zudem an, noch im März alle Lehrerinnen und Lehrer zu impfen. Die Maßnahme soll die geplante Öffnung der Schulen in den USA flankieren. «Lasst uns Präsenzunterricht als den unentbehrlichen Dienst begreifen, der er ist», forderte Biden.

Biden hatte zuvor bekanntgegeben, dass das Unternehmen Merck & Co. bei der Produktion des Coronavirus-Impfstoffs des Rivalen Johnson & Johnson helfen wird, den die USA kürzlich als drittes Vakzin im Kampf gegen das Coronavirus zugelassen hatten. Die verbesserte Liefersituation soll mit Hilfe der Partnerschaft der US-Regierung mit Apotheken ausgenutzt werden: Sie sollen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Plans spielen, Erzieher und Erzieherinnen, Lehrerinnen und Lehrer in kürzester Zeit zu impfen.

Er wolle alle Lehrerinnen und Lehrer in den USA im Verlauf des März gegen Covid-19 impfen lassen, stellte Biden fest. Ziel sei es, dass Erzieher, Lehrer, Angehörige des Schulpersonals und Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe im März mindestens eine Impfdosis erhielten. Um das Ziel zu erreichen, könnten sich Personen, die dafür qualifiziert seien, in diesem Monat registrieren, um in einer nahe gelegenen Apotheke geimpft zu werden, kündigte Biden an.

18 Millionen Impfdosen erwartet

Den Gouverneuren der US-Staaten legte die Regierung nahe, sich auf steigende Vakzin-Lieferungen einzustellen. Das sollte sich sofort bemerkbar machen: Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, verkündete die Steigerung der Zahl der wöchentlich in den USA verfügbaren Corona-Impfdosen von 14,5 Millionen auf 15,2 Millionen.

Zum Zeitpunkt der Amtsübernahme von Präsident Joe Biden im Januar habe dieser Wert noch bei wöchentlich 8,6 Millionen Dosen gelegen, sagte sie. Die US-Staaten erwarten in dieser Woche zudem 2,8 Millionen Dosen des kürzlich in den USA zugelassenen Vakzins von Johnson & Johnson, bei dem zudem die Gabe einer Dosis ausreicht. Insgesamt werden nach Angaben vom Dienstag in dieser Woche also 18 Millionen Impf-Dosen ausgeliefert.

(L'essentiel/DPA)

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