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Dienstag, 14. September 2021 07:22

Überfüllte Krankenhäuser

43 Kliniken wiesen Mann ab – starb an Herzinfarkt

Weil im US-Bundesstaat Alabama die Intensivstationen voll mit Covid-Patienten sind, musste sich ein Mann 320 Kilometer von seinem Wohnort entfernt behandeln lassen. Und starb.

Nachdem ein Mann einen Herzinfarkt erlitt, starb er rund 320 Kilometer entfernt von seinem Wohnort in Cullman im US-Bundesstaat Alabama. Zuvor hatten ihn rund 43 Krankenhäuser wegen voller Covid-Stationen abgewiesen. Dies berichtet die US-Zeitung «Cullman Times». Der Antiquitätenhändler hatte am 23. August einen Herzstillstand erlitten und starb am 1. September in einem Krankenhaus in Mississippi – nur drei Tage vor seinem 74. Geburtstag.

Nachdem er sich an den Notruf in seiner Heimatstadt gewendet hatte, beginnen die Rettungskräfte, ein freies Krankenhausbett für Herzkranke zu suchen. Doch insgesamt 43 Krankenhäuser in rund drei Bundesstaaten weisen die Anfrage zurück.

Freies Krankenhausbett rund 320 Kilometer entfernt vom Wohnort des Mannes

Schließlich findet sich ein freies Bett im Rush Foundation HoKrankenhaus in Meridian, im US-Staat Mississippi, rund 320 Kilometer vom Wohnort des Herzkranken.

In seinem «Nachruf» schreibt seine Familie nun, dass die Krankenhäuser im ganzen Süden mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten überfüllt waren. Er hätte niemandem gewünscht, das durchzumachen, was seine Familie durchgemacht hätte. Zudem ruft die Familie im Nachruf weiter dringend dazu auf, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

(L'essentiel/sys)

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