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Mittwoch, 03. März 2021 16:42

«Schmutzkampagne»

Meghan weist Mobbing-Vorwürfe zurück

Mit deutlichen Worten weisen Vertreter Harry und Meghans einen Bericht über Mobbing-Vorwürfe gegen die Herzogin von Sussex zurück. Das Paar wittert eine Schmutzkampagne

Kurz vor der geplanten Ausstrahlung des mit Spannung erwarteten Interviews von Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey (67) hat sich das Paar am Mittwoch gegen Berichte über Mobbing-Vorwürfe von Palast-Mitarbeitern gewehrt.

Die Londoner Times hatte berichtet, dass im Jahr 2018, nicht lange nach der Hochzeit des Paares, innerhalb des Palasts eine Beschwerde gegen Meghan wegen Mobbings die Runde machte. Demnach sollen unter anderen zwei persönliche Assistentinnen der ehemaligen US-Schauspielerin wegen des hohen Drucks hingeworfen haben, den Meghan aufgebaut habe. Von Demütigungen und Tränen sei die Rede gewesen. Das gehe aus internen Palast-E-Mails hervor, die dem Blatt zugespielt worden seien. Was genau Meghan vorgeworfen wird, blieb aber unklar.

Anwälte sprechen von Schmutzkampagne

Meghans Anwälte bezeichneten die Vorwürfe in einem Schreiben an die Times als «kalkulierte Schmutzkampagne, die auf irreführender und schädlicher Falschinformation beruht». Es sei kein Zufall, dass diese «verzerrten, einige Jahre alten Vorwürfe» an die britische Presse herangetragen würden, kurz bevor Meghan und Harry «offen und ehrlich über ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre» sprechen wollten.

«Meghan ist traurig über die jüngste Attacke gegen ihre Person, besonders als jemand, der selbst Ziel von Mobbing gewesen ist und sich ganz der Aufgabe verschrieben hat, diejenigen zu unterstützen, die Schmerz und Trauma erlitten haben», fügte ein Sprecher Meghans und Harrys auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hinzu.

Wen genau Meghan und Harry als Urheber der angeblichen Schmutzkampagne vermuten, blieb unklar. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Paares, der die Mobbing-Vorwürfe in einer E-Mail zusammengefasst haben soll, ist nach Angaben der Times noch immer für Harrys Bruder Prinz William (38) und dessen Frau Herzogin Kate (39) tätig. Der Buckingham-Palast wollte die Angelegenheit jedoch nicht kommentieren.

(L'essentiel/DPA)

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